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Heute habe ich ein wenig mit Plesk gespielt und dabei ist mir im Application Vault aufgefallen, dass hier die Pakete nicht immer ganz so up2date sind.

Ansich eine feine Sache, nur kann das bei Sicherheitslücken halt auch schnell einmal ins Auge gehen.

Da die Pakete einheitlich aufgebaut sind, habe ich mir einfach einmal ein bestehendes Paket angeschaut und auf deutsche WordPress-Version 2.8.5 geändert.

Eine prima Spielerei, ich werde sicher noch einige weitere Pakete “zusammenschrauben” ;-)

Das APS-Paket gibt es hier zum Download:

WordPress 2.8.5-2 DE APS (2.8 MiB)

Natürlich bin ich dankbar für Anregungen und Kritiken ;-)

Ob nun durch eine Spamwelle oder zuviele Fehlermeldung, manchmal macht es Sinn, die Mail-Queue zu bearbeiten. An der Shell geht das recht einfach, nur wenige Kommandos sind dafür notwendig. Unsere Beispiele beziehen sich auf Postfix.

Um sich die Mail-Queue anzuschauen, reicht ein einfaches

mailq

Sind sehr viele Mails in der Mail-Queue “gefangen”, dann ist diese Variante mit less besser:

mailq | less

Ist zuviel “Schrott” vorhanden, dann kann man gleich die virtuelle Keule herausholen und mit

postsuper -d ALL

die Mail-Queue unter Postfix mit einem Schlag leeren. Aber Vorsicht! Diese Mails sind dann unwiderbringlich weg, wenn also noch wichtige Mails mit in der Mail-Queue liegen, dann ist dieses Kommando nicht sehr hilfreich ;-)

Man kann auch einzelne Mails löschen, dazu benötigt man dann die ID, welche man durch den Aufruf wie oben beschrieben (mailq oder mailq | less) herausfindet. Diese ID kopiert man sich und führt folgendes Kommando aus

postsuper -d ID_NUMMER

Eventuell muss auch Postfix nur einmal aus seinem “Winterschlaf” geweckt werden, sprich wir wollen die Auslieferung der vorhanden Mails in der Mail-Queue erzwingen. Das geht mit dem Kommando

postqueue -f

Bei zu hoher Systembelastung kann man die Mails in Mail-Queue vorerst einmal belassen, also jede weitere Verarbeitung unterbinden. Das kann Sinn machen, wenn man dann zu später Stunde diese Mails weiter verarbeiten will. Dazu muss man die Mails mit einem “HOLD” belegen. Das geht wie bei der Löschung von Mails auch wieder einzeln oder für alle vorhandenen Mails, hier als Beispiel für alle Mails:

postsuper -h ALL

Bei einzelnen Mails benötigt man wieder die ID, wie oben beschrieben

postsuper -h ID_NUMMER

Rückgängig macht man das ganze dann so

postsuper -H ALL

bzw. dann für die einzelnen Mails

postsuper -H ID_NUMMER

Viel Spass beim Mails sortieren ;-)

Die Wiki an sich ist eine feine Sache. Tausende freiwillige Schreiber stellen der Welt kostenlos Wissen und Informationen bereit.

Klingt irgendwie nach Paradies? Jepp, es klingt aber auch nur so!

In meinen Augen entwickelt sich die Wikipedia mehr und mehr zu einem kleinen Despoten oder besser gesagt, zu vielen kleinen Despoten, auch Admins genannt.

Ich habe meine ersten Artikel etwa vor 5 oder 6 Jahren geschrieben. Mit viel Elan war ich dabei. Die Zeiten sind vorbei, was in vielen Fällen hinter den Kulissen abgeht, spottet jeder Beschreibung. Viel Arroganz, viel Überheblichkeit, halt kleine Despoten.

Dann der erste Schuss ins Bein, die Wiki führt das nofollow-Tag ein. Man will schon auch von der Internet-Community verlinkt werden und davon profitieren, aber deswegen muss noch lange nicht die Internetgemeinde davon profitieren.
Wozu auch? Mittlerweile hat man eine Quasi-Monopolstellung ala Microsoft, wozu braucht es da noch den Pöbel? Achja, zum spenden…

Und das aktuellste Meisterstück liefert Wikipedia in den letzten Tagen. Hier geht es um die Löschung eines Beitrages sowie die Bereinigung weiterer Artikel. Ich spare mir weitere Details und verweise auf hier und hier (viel Spass beim stöbern!)

Schnell kann man hier erkennen, mit welcher Selbstherrlichkeit Ignoranz man Meinungen, die nicht der des Admin-Teams entsprechen, begegnet:

Erledigt – weitere Beiträge sind unerwünscht. …Sicherlich Post 22:16, 17. Okt. 2009 (CEST)

Damit dürften sich wieder einige weitere Autoren aus dem deutschen Wikipedia Umfeld verabschieden. Vielleicht wird es irgendwann Zeit, über alternative Projekte nachzudenken…

Das ICANN hat gestern bekanntgegeben, das ab 2010 auch IDN-Domainnamen mit Zeichen in arabisch, kyrillisch usw. möglich sind.

Dies eröffnet Millionen Menschen in Ländern und mit Sprachen ohne latainische Zeichen, IDN-Domains in ihrer eigenen Sprache zu registrieren.

Rod Beckstrom, Präsident des ICANN, bezeichnete dies als

…historischen Schritt zur Internationalisierung des Internets…

Ich bin gespannt, welche Auswirkungen dies auf den Domainmarkt haben wird… ;-)

Ein Kunde fragte mich kürzlich, wie er denn den Standard-Editor für Crontab ändern könne. Dort erschien die MC (Midnight Commander) und er wollte lieber mit dem VIM arbeiten.

Wie viele Sachen unter Linux ist es ein leichtes, hier etwas zu ändern. Mit “EXPORT” würde die Änderung nur für die jeweilige Sitzung gelten, daher empfiehlt sich zum Beispiel unter Debian/Ubuntu die Verwendung von

update-alternatives --config editor

Sie bekommen dann einen Auswahlmenu, das in etwa so aussehen kann (je nach installierter Anzahl von Editoren):

Es gibt 8 Alternativen, die »editor« bereitstellen.
 
  Auswahl      Alternative
-----------------------------------------------
          1    /usr/bin/vim.tiny
*+        2    /usr/bin/joe
          3    /usr/bin/jmacs
          4    /usr/bin/jstar
          5    /usr/bin/jpico
          6    /usr/bin/rjoe
          7    /usr/bin/mcedit-debian
          8    /usr/bin/vim.basic
 
Drücken Sie die Eingabetaste, um die Vorgabe[*] beizubehalten,
oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 8
Verwende »/usr/bin/vim.basic«, um »editor« bereitzustellen.

Die Eingabe von “8″ führt dann zu “vim.basic” und schon steht ab sofort der VIM als Standard-Editor bereit.

Bei Servern mit starker MySQL-Nutzung kann es unter Umständen zu folgenden Fehler kommen:

ERROR 2013 (HY000): Lost connection to MySQL server at 'sending authentication information', system error: 32

Kein Beinbruch, lässt sich dieser in den meisten Fällen durch eine kleine Änderung in der [mysqld]-Sektion der my.cnf umgehen:

[mysqld]
connect_timeout = 10

Dies dürfte alle Installationen vor dem Oktober 2007 betreffen, soweit ich in meinen Tests dies prüfen konnte, auch nur die MySQL-Version 5.0.x

Bei späteren Versionen wurde der Default-Wert für die connect_timeout von 5 auf 10 bereits erhöht.

Hier einmal ein kleiner Trailer für alle Ubuntu-Freunde, um die letzten Stunden noch ein wenig zu verkürzen ;-)

Der Clip ist zwar nur 25 Sekunden lang, aber irgendwie hammercool :-)

Gerade aktuell, die Sommerzeit ist vorbei, so lohnt es sich einmal wieder, die Zeit auf dem Server zu kontrollieren, wenn Sie nicht schon einen regelmässigen Abgleich vornehmen.

Die Uhrzeit für ein System lässt sich sehr einfach mit NTP, dem Network Time Protocol, abgleichen. Falls Sie noch kein NTP installiert haben, dann können Sie das unter Debian und Ubuntu ganz einfach mit

apt-get install ntpdate

nachholen. Sobald das Paket installiert ist, fragen Sie einen Timeserver nach der korrekten Uhrzeit:

ntpdate ptbtime1.ptb.de

Dieser teilt Ihnen bzw. Ihrem System die aktuelle Zeit mit und korregiert notfalls entsprechend Ihr System. In unserem Beispiel sprechen wir einen der drei Timeserver der Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) an.

Nun können Sie zusätzlich noch auf Ihrem System einen Cronjob einrichten und muessen diesen Abgleich nicht mehr per Hand vornehmen…

NEIN! Synchronisieren Sie ntpdate nicht per Cron!!

“Ja, warum eigentlich nicht?” wird sich sicher der eine oder andere Fragen. Es ist eine ganz schlechte Idee, die Zeit mit einem Schlag abzugleichen. Nehmen wir einmal ein extremes Beispiel. Geht auf Ihrem Server innerhalb von 24 Stunden Ihre Systemzeit um 20min falsch, dann würde durch den Cronjob mit einem Schlag der Zeitintervall um diese 20min geändert. Eine Katastrophe! So könnten auf kritischen Systemen mit Logins usw. diese plötzlich abgelaufen sein. Die Logfiles sind verschoben um diese 20min und und und…

Der bessere Weg ist ein NTPD, also ein eigener Daemon für den automatischen Abgleich. Und wie das geht, das zeige ich in einen anderen Artikel ;-)

Glatt hätte ich es gestern übersehen, aber für WordPress ist ein Update erschienen. Dieses fixt ein Sicherheitsproblem, bei dem eine Schwachstelle in der Trackback-Funktion für Denial-of-Service-Angriffe genutzt werden kann.

Zusätzlich gibt es noch einige kleine Anpassungen vorgenommen worden. Den ganzen Post können Sie hier bei WordPress lesen.

Nicht vergessen, vor dem Update ein Backup zu machen! ;-)

Erst einmal hielt letzte Woche die Providerwelt den Atem an, als die DENIC die Änderung der Domainrichtlinien bekannt gab.

Nun legen aber alle los und haben feuchte Augen vor lauter Dollarzeichen. Domainfactory verlangt 25 Euro Vorregistrierungsgebühr ohne Aussicht auf Erfolg, NetService24 GmbH (Domain24) versteigert bei eBay den ersten Antrag, der verschickt wird, Sedo versteigert bereits jetzt Domains, die es noch garnicht gibt, ISPpro Internet KG will für die ersten Domainnamen 10.000 Euro und die Knipp Medien und Kommunikation GmbH verlangt für einstellige Domains 30.000 Euro.

Krank, krank, krank!!

Das es auch anders geht, zeigen viele andere Provider, die ohne Vorgebühr oder horrende Kosten Domains vorregistrieren.

Ein Kommentator bei heise.de bringt die Sache auf den Punkt:

Das Verhalten einiger “Registrare” bei dieser Aktion, hilft sehr ..
.. die Liste der Dienstleister, die niemals in Anspruch genommen werden sollten, zu erweitern.

Behalten Sie diese Unternehmen im Hinterkopf! Das ist hat nicht mehr sehr viel mit normalen Geschäftsgebahren zu tun, sondern ist reinweg Geldmacherei.

Jetzt brauche ich erst mal einen Kaffee!

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