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Gefühlte “zig Millionen” mal habe ich nun Confixx installiert. Aber dennoch gibt es hin und wieder eine Überraschung, so wie heute.

Nach der Installation von Confixx auf einem Debian Lenny verweigert die Oberfläche ihren Dienst und quittiert mir hämisch einen 403-Fehler (Forbidden). Zum Glück ist der Monitor kein Spiegel, sicher habe ich etwas bedeppert ausgesehen. Ein Blick in die Logfiles sagt folgendes:

(13)Permission denied: /var/www/confixx/.htaccess pcfg_openfile:
unable to check htaccess file, ensure it is readable

Na huch, eine .htaccess im Confixx-Verzeichnis? Pustekuchen, damit hatte es nichts zu tun. Als ich im Verzeichnis gestöbert habe, sehe ich eine seltsame Gruppenbezeichnung:

4170883 drwxr-x---  7 confixx ${APACHE_RUN_GROUP} 4096 2009-12-09 16:32 confixx

Das sollte normal nicht so aussehen, ein

chgrp confixx confixx

brachte nicht wirklich Hilfe. zusätzlich mussten noch die Rechte angepasst werden.

Hintergrund der “ominösen” Zuordnung ist die Apache-Konfiguration, in der apache2.conf befinden sich drei Einträge, die laut Parallels KB wie folgt geändert werden müssen:

PidFile ${APACHE_PID_FILE}
User ${APACHE_RUN_USER}
Group ${APACHE_RUN_GROUP}

muss geändert werden in

PidFile /var/run/apache2.pid
User www-data
Group www-data

Danach den obligatorischen Restart für den Apache und erledigt. Sinnvollerweise macht man diese Anpassung dann natürlich vor der Installation ;-)

So langsam wird das ja ein iPhone Blog ;-) Wer sich vielleicht (wie ich) schon mal gefragt hat, wo denn die Umlaute (ö,ü,å usw.) sind, für den habe ich diesen kleinen Tipp!

Einfach mit dem Finger zum Beispiel über dem o bleiben, es öffnet sich eine weitere Buchstabenleiste mit den verschiedenen Umlauten. So einfach geht es halt ;-)

iphone_umlaute

Schon bald könnten für Besitzer von Internet-PCs und Smartphones wie dem iPhone in Deutschland teure GEZ-Rechnungen ins Haus flattern.

Die bereits seit Anfang 2007 geltende Regelung, das ein Internet-Computer mit 5,76 Euro berechnet wird, wenn mindestens ein Radiogerät angemeldet ist, würde dann entfallen und pro PC und Smartphone würden satte 17,98 Euro fällig. Dies wäre eine Verdreifachung der Kosten.

Dies würde dann auch gewerbliche Nutzer von Computern betreffen. Zudem plant man, die Beweislast umzukehren, nicht die GEZ soll nachweisen, das jemand kein entsprechendes Gerät besitzt, sondern der Gebührenzahler.

Allein eine solche Tatsache, etwas zu beweisen, was nicht da ist, ist schon etwas aus Absurdistan. Wie beweist man der GEZ, das man kein Smartphone hat?

Bitte sehr, hier sehen Sie mein nicht vorhandenes Blackberry und meine nicht vorhandenen Handyabrechnungen??

2010 soll das neue Gebührenmodell verhandelt werden. Wir behalten ein Auge darauf…

Prima Screenshots bekommt man natürlich auch vom iPhone. Dazu drückt man den Menüknopf (unten den grossen runden) und gleichzeitig kurz den Ein- und Ausschalter (oben rechts).

Die Screen wird kurz hell und schon hat man ein Screenshot in der normalen Bildergalerie. Und so sieht das Ergebnis aus:

iphone_screen

Viel Spass beim “rumscreenen”… :-)

Google stellt allen interessierten Nutzen einen kostenlosen, öffentlichen DNS-Server zur Verfügung und hat sich zum Ziel gesetzt, einen schnelleren und zuverlässigeren DNS-Dienst zu bieten.

Wie fast bei jeder Meldung von Google wird dies sofort sehr argwöhnisch betrachtet und heiss diskutiert. Vorwürfe, die Datenkrake Google biete einen weiteren Dienst, der die Sammelwut ausbauen soll, lässt sich recht einfach entkräften, wirft man einen Blick in das “Kleingedruckte”:

With Google Public DNS, we collect IP address (only temporarily) and ISP and location information (in permanent logs) for the purpose of making our service faster, better and more secure. Specifically, we use this data to conduct debugging, to analyze abuse phenomena and to improve our prefetching feature. After 24 hours, we erase any IP information.

Einzig der ISP (T-Online usw.) und Gebietsinformationen werden gespeichert. Jede User-IP wird nur temporär für 24 Stunden gespeichert.

Um den Google DNS zu nutzen, benötigt man zudem keinen Google Account. Der Dienst ist nicht an andere Dienste von Google gekoppelt.

Wenn Sie Google DNS nutzen wollen, dann tauschen Sie Ihre bisherigen DNS-Einträge gegen

8.8.8.8
8.8.4.4

Notieren Sie sich aber Ihre bisherigen IP-Adressen für die DNS-Server Ihres ISPs, damit Sie diese wieder zu Hand haben, falls Sie wieder auf diese umstellen wollen.

In insgesamt 9 Erweiterungen von Typo3 sind gravierende Sicherheitslücken bekannt gewurden, die unter Umständen bis zur kompletten Übernahme des Systems führen können.

Teilweise gibt es für diese Erweiterungen noch keine Updates, so dass empfohlen wird, diese Erweiterungen vorerst zu deaktivieren.

Die folgenden Erweiterungen sind betroffen:

* “Calendar Base” (cal)
* “Direct Mail” (direct_mail)
* “[AN] Search it!” (an_searchit)
* “Simple download-system with counter and categories” (kk_downloader)
* “Automatic Base Tags for RealUrl” (lt_basetag)
* “Trips” (mchtrips)
* “simple Glossar” (simple_glossar)
* “TW Productfinder” (tw_productfinder)
* “DB Integration” (wfqbe)

Weitere Informationen finden Sie auf der Newsseite von Typo3 (englisch)

Nachdem wir unvermindert Mails und Anschreiben bekommen, habe ich mich heute einmal auf die “Socken” gemacht und geschaut, wer eigentlich hinter der ganzen Aktion zu finden ist.

Als URL wird in den Anschreiben die Domain “startipp200.com” angegeben:

Startipp200 ist ein Produkt der

Bluestar66 Ltd.
69 Great Hampton St.
Birmingham
B18 6Ew
UK

Im übrigen eine Recht bekannte Adresse für Briefkastenfirmen, einige tausend Firmen sind unter dieser Adresse registriert:

Googlesuche

Und so sieht das ganze hier aus :-)

69greathamptonstreet

Bei einem Whois-Check bekommen wir die Firma Innopro s.r.o. angezeigt

Whois startipp200.com
 
domain:       startipp200.com
owner:        Stefan Pergrin
organization: Innopro, s.r.o.
email:        webmaster@innopro.sk
address:      Karadzicova 8a
city:         Bratislava
postal-code:  82108
country:      SK
phone:        +421.259396268
admin-c:      CCOM-20035 administrator@czechia.cz
tech-c:       CCOM-20774 auto-reg@admin.czechia.com
billing-c:    CCOM-20774 auto-reg@admin.czechia.com
status:       lock
created:      2009-06-09 07:30:53 UTC
modified:     2009-10-28 00:26:01 UTC
expires:      2010-06-09 07:30:53 UTC

Kleiner Hinweis dazu, wer rechtlich dagegen vorgehen will, Daten der Firma dürfte es bei dem deutschen Webhoster “WebHost One” geben, dort wird nämlich die Domain innopro.sk gehostet:

Ping innopro.sk [89.107.186.160]

inetnum:         89.107.184.0 - 89.107.191.255
netname:         DE-WEBHOSTONE-20060516
descr:           WebhostOne e.K.
country:         DE
org:             ORG-We1-RIPE
admin-c:         WONE2006-RIPE
tech-c:          WONE2006-RIPE
 
organisation:    ORG-We1-RIPE
org-name:        WebhostOne e.K.
org-type:        LIR
address:         Rheinvogtstrasse 17
address:         79713
address:         BAD SAECKINGEN
address:         Germany
phone:           +497761913448
fax-no:          +497761913449
e-mail:          hostmaster@webhostone.de

Anzumerken sei noch, die Innopro hat ein Büro sowie eine Umsatzsteuer-Id in Österreich:

Office Vienna | Austria | Vienna Stock Exchange
1010 Vienna, Schottenring 16/2
VAT: ATU64183216
CEO: Stefan Pergrin

Gehostet wird die Domain “startipp200.com” in Österreich:

address:         SILVER:SERVER GmbH
address:         Lorenz Mandlgasse 33/1
address:         A-1160 Wien
address:         Austria
phone:           +43 5 9944
fax-no:          +43 5 9944 9000
remarks:         trouble:      mail: admin@sil.at
remarks:         trouble:      mail: abuse@sil.at
remarks:         trouble:      mail: noc@sil.at
remarks:         trouble:      info: http://www.sil.at

Wir warten jetzt noch auf eine Rückmeldung bezüglich der Abbuchungen, dann können wir Ihnen vielleicht auch noch mitteilen, wer in Deutschland die Abbuchungen vornimmt.

iSSH-App für iPhone

Wer sein iPhone als kleine Büro für unterwegs nutzt und auch einmal nach seinem Server schauen will, dem sei die App iSSH empfohlen. Ein Putty für das mobile Gerät, mit dem man sicher den einen oder anderen schnellen Zugriff erledigen kann! (kostenpflichtige App)

issh_iphone

Webseite: Zingersoft

Mit der Auswahl der Linux-Version ist es schon so ein Kreuz. Debian und Ubuntu sind für mich bei Servern erste Wahl, im Desktop-Bereich mag ich SuSE, Ubuntu und neuerdings ganz weit mit oben auf der Liste, Linux Mint.

Linux Mint baut auf Ubuntu auf, kommt allerdings von Anfang an mit den entsprechenden Multimedia Anwendungen und Codecs daher. Dennoch ist Linux Mint kein aufpoliertes Ubuntu, sondern mittlerweile nach 3 Jahren eine gestandene Distribution.

Was für eingefleischte Verfechter freier Software ein Manko darstellt, ist für den Endbenutzer der grosse Pluspunkt.

Als ich vor wenigen Wochen zum ersten mal diese Distribution getestet habe, war ich von Anfang an begeistert. Kaum grosses Gefriemel, Audio, Video und Co. funktionierten auf Anhieb. DVD ansehen, mit Linux Mint kein Problem.

Dennoch gilt wie üblich der Spruch “Wo Licht, da auch Schatten”. Linux Mint selber veröffentlicht keine Sicherheitshinweise, das Projekt läuft relativ “locker”, keine Feature-Liste für neue Versionen, keine Veröffentlichungs-Zeitpläne.

Der Vorteil liegt eindeutig in der Umsetzung von Anwender-Wünschen, die meist sehr schnell in neue Versionen einfliessen.

Wie üblich gibt es auf der Webseite auch eine entsprechende Live-CD, so dass ein Blick auf die aktuelle Linux Mint 8 Version einen ersten Eindruck vermittelt, ohne gleich die ganze Installation durchzuwurschteln ;-)

linux_mint

Weihnachtszeit ist auch Urlaubszeit. Und manch einer möchte auf seine Mails auch nicht während dieser Zeit verzichten, so dass Laptop, iPhone oder andere mobile Endgeräte den heimischen PC ersetzen.

In vielen Ländern ist es mittlerweile so, das ein Mailversand nicht mehr über Port 25 sondern nur noch über den Port 587 möglich ist.

Wenn der eigene Server über eine Plesk-Oberfläche verfügt, dann ist dies ab der Version 8.x (ich bin nicht ganz sicher, glaube aber, ab 8.3) ohne grosse Bastelei über die Oberfläche möglich.

Die Option ist nicht ganz einfach zu finden, gerade bei der deutschen Übersetzung sieht es etwas lustig aus ;-)

Hier ein Beispiel für die Plesk Version 8.6 deutsch:

- als Admin anmelden
- den Punkt Server auswählen
- dort auf E-Mail
- und wie auf dem Screenshot zu sehen, einen Haken bei “Nachrichtenübermittlung aktivieren” setzen

plesk8_mail

Ein Beispiel für die Plesk Version 9 englisch:

- als Admin anmelden
- den Punkt Settings auswählen
- dort auf Mail-Server Settings
- und wie auf den Screenshot zu sehen, einen Haken bei “Enable message submission” setzen

plesk9_mail

Erledigt, das war es schon, die Mails können jetzt über Port 25 und 587 versendet werden.

Viel Spass im Urlaub ;-)

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