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In unserem ersten Beitrag zum Theme Optimierung greifen wir das Thema Weiterleitungen von Domains auf.

Oftmals haben Webmaster viele Domains, die dann einfach auf ein Hauptprojekt zeigen bzw. weitergeleitet werden. Dies ist meist auch der erste Fehler und nicht sehr hilfreich im Bereich Suchmaschinen-Optimierung.

Weiterleitungen werden uns sicher noch in verschiedenen Beiträgen in unserem Blog begleiten. Daher gehe ich hier einmal auf die grundlegenden Möglichkeiten ein.

Variante 1 – Weiterleitung mit Confixx

Confixx selber bietet Ihnen die Möglichkeit, Weiterleitungen bequem über das Admin-Interface zu setzen. Dabei unterscheidet Confixx zwei URLs einmal mit www. und einmal ohne.

Variante 2 – Weiterleitung mittels Meta-Angabe

Sie können in einem Kopfbereich einer HTML-Datei eine Meta-Weiterleitung setzen.

Variante 3 – Weiterleitung mit mod-rewrite

Mit mod-rewrite können Sie wirklich komplexe Weiterleitungen erstellen. Dies ist zwar eine sehr mächtige, aber meist nicht unbedingt notwendige Vorgehensweise. Auf mod-rewrite werden wir in späteren Beiträgen genauer eingehen.

Variante 4 – Weiterleitung per .htaccess mit den Codes 301 oder 302

Diese Variante ist bei einfachen Weiterleitungen einfach zu bevorzugen vor der komplexeren mit mod-rewrite. Wir gehen auf die Variante 4 in diesem Beitrag genauer ein.

Was bedeutet der Code 301 bzw. 302?

Das HTTP-Protokoll kennt verschiedene Status-Codes. Sie sind diesen mit Sicherheit schon begegnet, der wohl häufigste Fehler ist der Status-Code 404 (Seite nicht gefunden). Diese Status-Codes teilen sich in Gruppen auf, die für uns in diesem Beitrag interessanten Codes stammen aus der Gruppe Redirection-Codes 3xx und zeigen den Status einer Weiterleitung. Unsere beiden Codes lautet demzufolge

301 Moved Permanently

302 Moved Temporarily

Der Code 301 bezeichnet also eine permanente (ständige) Weiterleitung und der Code 302 eine temporärer (vorrübergehende) Weiterleitung.

Für eine gute Optimierung führt an der permanenten Umleitung (301) kein Weg vorbei. Diese wird von Google uneingeschränkt akzeptiert und vererbt auch den Pagerank auf die neue Ziel-URL.

Zwar gibt es Hinweise und Artikel von Google, dass selbst 302 Weiterleitungen mittlerweile so akzeptiert werden, aber um wirklich sicher zu gehen, sollte man bei der 301-Weiterleitung bleiben.

Wie richte ich nun eine solche Weiterleitung ein?

Dies ist recht einfach. Eine Weiterleitung mit dem Code 301 wird in einer .htaccess in folgender Form eingetragen:

RedirectPermanent / http://domain.net

Diese .htaccess wird im Hauptverzeichnis der Domain abgelegt, die weitergeleitet werden soll. Wir haben zum Beispiel eine solche Weiterleitung von starttipp.com auf starttipp.net. Dies sieht dann so aus

RedirectPermanent / http://starttipp.net

In dieser Form wird die komplette Domain starttipp.com auf starttipp.net weitergeleitet. Mit der Angabe RedirectPermanent übergeben wir Google und anderen Robots den Status 301, ab sofort wissen diese, das die URL starttipp.com permanent auf die neue URL starttipp.net zeigt.

Sie können aber auch nur einzelne Seiten weiterleiten, die sich in Ihrem Account befinden:

RedirectPermanent /alteseite.html http://domain.net/neueseite.html

Dies macht natürlich nur Sinn, wenn Sie nicht hunderte von URLs umschreiben und weiterleiten wollen.

Fazit

Am besten geeignet ist also die Weiterleitung dem Status-Code 301. Ob dieser nun in der Form einer normalen .htaccess wie im Beispiel angezeigt oder mittels mod-rewrite erzeugt wird, das ist egal. In den meisten Fällen wird es ausreichen, die Variante mit der .htaccess zu nutzen.

One Response to “Weiterleitungen unter Confixx”

  1. [...] sollte in den Ordner /domain1_www eine .htaccess mit einer 301 Weiterleitung auf den Ordner /domain1_ohnewww. Somit haben Sie eine suchmaschinenfreundliche Aufteilung, [...]

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