Schon zwei Wochen nach dem Start seiner Suchmaschine Bing (wir berichteten) hat der US-Softwarekonzern Microsoft seine Marktanteile gesteigert. Im Zeitraum vom 08. Juni bis 12. Juni haben die Marktforschen von ComScore einen Anteil von 12,1 Prozent bei den ausgegebenen Suchergebnislisten ermittelt.
Diese Zahlen beziehen sich nur auf die USA! Was das weltweit bedeutet, kann man sich ja denken. ComScore-Vizepräsident Mike Hurt meinte dazu ganz gelassen, dass die Daten auf eine “positive Marktreaktion” schließen lassen.

Die Suchmaschine Bing entwickelt sich scheinbar zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für Google. Schon allein weil Google in letzter Zeit einige prominente Abgänge zu verkraften hatte. Da ist z.B. Tim Armstrong, der zu AOL gewechselt hat. Armstrong war früher Googles Präsident für Handel in Amerika und für Werbung zuständig. Aber auch der für den Aufbau des Mobil-Geschäfts verantwortliche Android-Entwickler Steve Horowitz ging von Google zum Social Networks LinkedIn. Es gäbe hier jetzt noch einige weitere Namen aufzuzählen, aber wir wollen ja nicht in den Wunde stochern.
Fakt ist, Google analysiert nun die Mitarbeiter-Daten, wie z.B. Gehaltsentwicklung und Zufriedenheit, um weitere Abwanderungen vorzugreifen, wie das “Wall Street Journal” berichtet.
