Die Ereignisse Anfang dieser Woche (Montag, 05.10.2009) lassen mal wieder die Frage nach der Sicherheit von Freemailern aufkommen.
Ja sicher es ist toll eine kostenlose Mailadresse zu haben, die von überall auf der Welt abgefragt werden kann. Allerdings ist bei der Masse an Mail-Accounts, die diese Freemail-Anbieter mit der Zeit ansammeln, ist auch ein hohes Sicherheitsrisiko. Bestes Beispiel ist der aktuelle Fall von Microsoft Hotmail. Zehntausend europäische Konten (hotmail.com, msn.com und live.com) des eMail-Anbieters sind gehackt worden, diese wurde von Microsoft laut einem Bereicht der BBC auch bestätigt.

Schlimm genug, dass jemand Fremdes die privaten Nachrichten der Mail-Inhaber lesen konnte. Aber nur kurze Zeit nach dem Hackerangriff, konnte alle Welt die Liste der eMail-Adresen und deren Passwärter im Internet lesen!
Der amerikanische Software-Riese Microsoft sperrt die eMail-Konten von Tausenden Nutzern. Diese kriegen erst nach Formular-Hin-und-Her-Geschicke ihren Account wieder freigeschaltet, so wird berichtet.
Wie kann man vorbeugen und nicht von der Sicherheit kostenloser Anbieter abhängig sein? Ganz einfach!
Es gibt inzwischen so viele Webspace und Domainanbieter, bei denen man für wenig Geld bereits einen kleinen Webspace-Account mieten kann. Eine .de-Domain gibt es bereits ab 5,- Euro im Jahr. Günstige Hoster findet man viele im WWW.
Die Vorteile?
- keine hunderte oder gar tausende Mailkonten, sondern nur so soviel, wie man selber anlegt
- eine individuelle Mailadresse, wie zum Beispiel hans@sockenmuffel.de
- Webspace für die eigene kleine oder auch grosse Webseite ist auch noch dabei
Im Normalfall bieten die Hoster standartmässig auch Webmail an, also können die Mails auch überall auf der Welt abgefragt, gelesen und beantwortet werden. Auch wenn man kein Outlook oder andere Mailprogramme auf seinem PC oder Laptop hat.
Warum sich also auf einen kostenlosen Massen-Anbieter verlassen, der eine grosse Angriffsfläche für Hacker bietet?
